LEAN Six Sigma Black Belt
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In Organisationen übernehmen Black Belts eine führende Rolle bei der strategischen und operativen Umsetzung von Verbesserungsprogrammen. Sie sind die Spezialisten und Multiplikatoren, wenn es um komplexe, bereichs-übergreifende Herausforderungen geht, und stellen sicher, dass Projekte messbar zum Unternehmenserfolg beitragen.
Black Belts steuern und coachen Green Belts, koordinieren größere Verbesserungsinitiativen und verankern Lean Six Sigma als Kultur im Unternehmen. Durch ihre analytische und methodische Kompetenz schaffen sie Transparenz in Prozessen, identifizieren Verbesserungspotenziale und treiben die nachhaltige Optimierung von Qualität, Kosten und Durchlaufzeiten voran.
Beschreibung
Die Black Belt Ausbildung baut auf den Inhalten der Green Belt Qualifikation auf und vertieft diese um fortgeschrittene statistische, methodische und leadership-orientierte Kompetenzen. Black Belts sind in der Lage, komplexe Projekte zu leiten, Datenanalysen durchzuführen und Entscheidungen auf Basis fundierter Fakten zu treffen.
Sie moderieren interdisziplinäre Teams, fördern eine lösungsorientierte Zusammenarbeit und unterstützen Führungskräfte bei der strategischen Priorisierung von Verbesserungsmaßnahmen. Darüber hinaus etablieren sie Standards, bewerten Risiken und sorgen dafür, dass erzielte Ergebnisse langfristig gesichert und weiterentwickelt werden.
Damit leisten Black Belts einen maßgeblichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit ihrer Organisation – als Brücke zwischen Strategie, Datenanalyse und operativer Exzellenz.
Modul 1: Grundlagen Six Sigma
Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen von Six Sigma, Projektmanagement und die Rolle des Projektleiters kennen. Ziel ist es, Projekte zu identifizieren, zu planen und strukturiert mit Methoden wie Stakeholderanalyse und Projektverträgen umzusetzen.
Modul 2: Define
Dieses Modul vermittelt, wie Probleme beschrieben, Projektziele definiert und Kosten schlechter Qualität analysiert werden. Im Mittelpunkt steht die klare Eingrenzung und Fokussierung des Projekts mithilfe von CTQ/CTO und einer präzisen Zieldefinition.
Modul 3: Measure
Die Teilnehmenden lernen, Daten systematisch zu erfassen und statistisch zu bewerten, um Prozessleistungen zu messen. Schwerpunkte sind Messsystemanalysen, Prozessstabilität und Prozessfähigkeit als Grundlage für fundierte Verbesserungen.
Modul 4: Analyse
Die Teilnehmenden lernen, Daten statistisch auszuwerten, um Ursachen von Prozessproblemen zu identifizieren. Dazu werden Methoden wie Hypothesentests, Regressionsanalysen und grafische Auswertungen angewendet, um reale Verbesserungsziele zu definieren.
Modul 5: Improve
In diesem Modul werden Maßnahmen abgeleitet, priorisiert und mithilfe von DOE und Versuchsplanung optimiert. Ziel ist es, stabile Lösungen zu entwickeln, Risiken neu zu bewerten und wirksame Kontrollpläne zu erstellen.
Modul 6: Control
Das Modul vermittelt, wie nachhaltige Verbesserungen durch visuelles Management und Routinen gesichert werden. Schwerpunkte sind Shopfloor Management, Coaching KATA sowie Prozessdokumentation und Standardisierung.
Zertifizierung
Zum Abschluss der Ausbildung erhalten die Teilnehmenden ihre Zertifizierung, indem sie ein eigenes Verbesserungsprojekt erfolgreich umsetzen. Dieses muss nachweisbare Einsparungen von mind. 50.000 € erzielen und in einer Abschlusspräsentation vorgestellt werden.